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18Jan/090

Prozess via Webstream

In den USA schafft der Videostream via Internet einen erneuten Durchbruch. Ein 25-jähriger Student der Boston University wurde "von einem US-Musiklabel wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverstöße verklagt" und forderte daraufhin die Veröffentlichung des Gerichtsprozesses per Livestream im Internet. Das Musiklabel legte Einspruch ein, die vorsitzende Richterin sah aber keine Notwendigkeit, das Ersuchen des angeklagten Studenten abzulehnen.

Die Begründung: Die Musikindustrie hatte zuvor jahrelang mit eindeutigen Kampagnen versucht, Musikkopierer vor Urheberrechtsverletzung abzuschrecken. Die Kampagnen hatten das Ziel, Filesharer als Kriminelle abzustempeln und vor den gewaltigen, mitleidslosen Anklagen der Musikindustrie zu warnen. Kurz gesagt: Die Musikindustrie nutzte alle Möglichkeiten, um sich als eiskalter Strafverfolger darzustellen. Jetzt aber wollte das Musiklabel plötzlich den Aufruhr in der Öffentlichkeit vereiteln. Woher kommt auf einmal der Gesinnungswechsel?

Kommenden Samstag kann jeder Interessent dem Prozess live aus den USA beiwohnen. Und damit auch Zeuge der immensen Forderungen seitens der "Musik-Anwälte". Ob diese weiterhin ihre Ansprüche konsequent durchsetzen wollen, wird sich spätestens am Donnerstag zeigen. Die Reaktionen der Musikindustrie auf ihre Unbeliebtheit in der Bevölkerung, z.B. durch Kündigung der Zusammenarbeit mit der RIAA, ließen aber auf ein anderes, imagebereinigendes Ziel schließen.

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13Jan/090

iTunes “Clou”

Vor einiger Zeit wurde in den Medien lautstark davon berichtet, dass der Musikbranchenführer Apple bei seinem Internetmusikgeschäft "iTunes" überwiegend Lieder ohne den berüchtigten Kopierschutz (DRM) anbieten wolle. Für den Bruchteil einer Sekunde hört sich dieser Schritt ja auch nach "Fortschritt" an: die Songs lassen sich auf jedem MP3-Player abspielen und beliebig oft vervielfältigen. Der Realist und Musikexperte wird an dieser Stelle schon mal stutzig. Der ganze Hacken an der Sache. Wieso sollte denn Apple den Usern alle Freiheiten einräumen? Die gekaufte Musik könnte anschließend sofort im Netz landen.

Das hat sich die Geschäftsleitung wohl auch gedacht und hat kurzer Hand bei dem Angebot "iTunes Plus", das ausschließlich ohne DRM-Schutz daherkommen soll, ein Wasserzeichen bei allen iTunes-Plus-Dateien verordnet. Die Folge: anhand dieses Wasserzeichens lässt sich die Email-Adresse des Käufers einfach heraus lesen und damit der Käufer identifizieren. Jeder Interessent kann die Datei mal mit einem Text-Editor (z.B. der windowsinterne Text-Editor) öffnen und mit der Suchfunktion die Email-Adresse ermitteln.

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9Jan/090

Creative ZEN Plus 4GB

Ab sofort ist der Creative ZEN Stone Plus mit 4GB Kapazität bei Amazon für günstige 29,97€ inkl. Versand zu erwerben.

  • Akkulaufzeit bis zu 20 Stunden
  • eingebauter Lautsprecher
  • USB 2.0 Kabel
  • Kopfhörer
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Zum Angebot

6Jan/090

Musikindustrie macht Ernst

Ich habe schon vor einigen Wochen über die neue Geschäftspolitik der amerikanischen Musikindustrie berichtet (Kampf für mehr Gerechtigkeit , Pilotprojet-Musikflatrate und Musikindustrie macht Fortschritte). Jetzt macht der Musikverband RIAA allem Anschein nach Ernst: er kündigte die Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen MediaSentry, dass Musikpiraten (Cyberkriminelle) verfolgt, Beweise gesammelt und diese an die Musikindustrie weitergegeben hat. Die Musikindustrie ist in den vergangenen Jahren mit den Beweisen vor Gericht gezogen und hat tausende Anzeigen und Verfahren bestritten.

Da aber viele Datenschützer und Bürgerrechtler Sturm gegen das Verfahren für die Datensammlung der MediaSentry gelaufen sind und die Musikindustrie ihren Imageschaden aufpolieren möchte, musste gehandelt werden. Der Vertrag wurde nicht verlängert und jegliche Zusammenarbeit wurde eingestellt.

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5Jan/090

Rezension: Omega Institute

Köln, Köln oh du ..... großes Köln :P Vergangenes Wochenende haben mein Burder und ich endlich mal wieder unsere Kollegen aus Bergheim etc. ^^ besuchen dürfen. Und weil es auf dem Lande eher wenig zu feiern gibt (vllt, dass alle halbe Stunde mal eine Bahn fährt), sind wir mal eben nach Köööln gedackelt. Schön und gut. Aber wo soll man denn in einer Millionenstadt feiern gehen, wenn man für den Abend noch keine Ideen hat? Also sind wir erstmal zum McDonalds gelaufen (da wo Sanifair die Toiletten reinigt) und haben uns bei einem leckeren FastFoodMahl Gedanken gemacht. Auf dem Weg dorthin hat man uns einen wunderschönen, stylischen Stempel des Omega Institute auf den Arm geklätscht. Die Tatsache, dass an jenem Samstag in Köln eher wenig los war (Schul- und Semesterferien) hat die Sache nicht leichter gemacht. Einzig und allein das "Omega Institute" hatte unseren Vorstellungen entsprochen. Da wir den Stempel hatten, entfiel für uns der Eintrittspreis in Höhe von 5 Euro. Nur den Mindestverzehr (in den auch die Garderobe eingerechnet wurde) im Wert von 5 Euro mussten wir zahlen. Finanziell schon mal TOP ;) Allerdings erwies sich die Musik als FLOP. Denn fast die ganzen 90min die wir in der Disko verbracht hatten, waren von durchaus "schlechter" Musik gezeichnet. Fans der alten Diskomusik (vor allem Frauen) gingen auf die Musik erstaunlich gut ab^^ Alle anderen Musikliebhaber müssen entweder stark alkoholisiert sein, sich oben in der Chilllounge aufhalten (der DJ war deutlich besser als unten) oder aber zu einem anderen Zeitpunkt auftauchen. Zu Beginn und am Ende unseres Diskobesuchs war die Musik nämlich wieder gut....

Preise:

Die Preise sind für eine Studentendisco akzeptabel: 2 Euro zahlt man für ein (ekeliges) Kölsch, 2 für Softdrinks usw... Eine 10er Karte für "Bier" ist für 10 Euro erhältlich.  Weitere Preise entnehmt ihr bitte der "Omega Institute" Homepage ;)

Location:

Die Location ist auch in Ordnung: es gibt 2 Floors; einen Chillout-Floor oben (gute Musik, allerdings kalt) und der Dance-Floor unten (schlechtere Musik). Die Gaderobe befindet sich in der hinteren Ecke im Untergeschoss. Auch kann positiv vermerkt werden, dass die beiden Floors rauchfrei sind. Das Omega verfügt über einen Raucherraum" ;)

Ein Problem dürfte es für alle Nicht-Studenten geben: ohne Personalausweis und den passenden Studi-Ausweis wird einem der Eintritt verwehrt. Wartet man 5 Minuten darf man doch rein.

Offizielle Homepage des "Omega Institute"

Schönen Tag noch,

euer Haja

23Dez/080

Feiert rein

Heute Abend feiert das Helmholtz-Gymnasium in diesem Jahr seine letzte VAP. Seid mit dabei, wenn wir zusammen ins Weihnachtsfest reinfeiern. Los gehts ab 21:30 Uhr in der Essener Szene-Disco Mupa.

Hier alle wichtigen Details:

  • VVK (17-20 Uhr Cafe Solo): 5€
  • AK: 7€
  • Mindestverzehr: 7€
  • Einlass: 21:30 Uhr
  • Eintritt: ab 16 Jahren
  • Special Event: Xmas Tombola

22Dez/080

Musikindustrie macht Fortschritte

Ich habe damals (Musikindustrie) schon über die Abmahnungs- und Prozesswellen der Musikindustrie gegen Musikpiraten berichtet. Nun bahnt sich ein erneuter Fortschritt in Sachen Pirateriebekämpfung an: die Labels, repräsentiert von der Recording Industry Association of America (RIAA), möchten nicht mehr jeden "Verbrecher" vors Gericht zerren, sondern den Internet-Providern und -dienstleistern die Aufgabe überlassen, ihre Kunden bei einem Vergehen entsprechend abzumahnen und wenn das nicht reicht, sogar die Notbremse zu ziehen: die Sperrung des Internetanschlusses. Somit wäre es nicht mehr notwendig, dass die Nutzerdaten der Internetnutzer an die Musikindustrie weitergegeben werden, diese blieben weiterhin nur beim Dienstleister.

Die Abschreckung "Prozess" soll aber nicht gänzlich über Board geworfen werden; bei extremen Vorfällen möchte die Musikindustrie ihr Recht auf einen Gerichtsprozess in Anspruch nehmen dürfen.

In Deutschland hat die Musikindustrie mit ihrer Klagewelle mehr Erfolg als in den Staaten. Im letzen und im laufenden Jahr wurden rund

  • 60.000 Strafanzeigen wegen Urheberrechtsverletzungen bei Musik
  • 50.000 - 100.000 Strafanzeigen bei Film- und Buchbranche

gestellt. Der illegale Download sei seit der strafrechtlichen Verfolgung 2004 von 600 auf 312 Millionen gesunken.

Quelle

17Dez/080

Musiktipps

Ich habe mir die letzen Abende wunderbare "Musik" auf der Videoplattform Youtube ansehen und vor allem anhören dürfen ;) Neben dem schwedischen Superstar Gunther, der mir mit seiner brillanten englischen Artikulation und den komplexen Lyrics aufgefallen ist, habe ich noch weitere einzigartige Musikstücke im Angebot.

Die Lieder reichen von "Ding Ding Dong" ("Hmmm, you touched my talala..."), über "Tutti Frutti Summer Love" ("It's a crazy Summer night...") bis hin zu Titeln wie "Kaltes klares Wasser".

[flash http://www.youtube.com/watch?v=DbYtqAWDF2U]

[flash http://www.youtube.com/watch?v=v3sNARLNu_Y]

[flash http://www.youtube.com/watch?v=4OEDdMixntQ]

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