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12Jun/090

PS3 bekommt kostenlosen Musik-Video-Dienst

Bild und Ton sind besser als bei YouTube. So lautet das Urteil von Heise Online über Sonys neuen kostenlosen Musik-Video-Dienst VidZone, der mit einem musikalischen Repertoire von rund 10.000 Künstlern an den Start gegangen ist. Viele bekannte Musik-Idole sind über das Web-Angebot aufrufbar, nur einige wie Madonna oder Depeche Mode fallen heraus. Neben den einfachen Musikclips runden Interviews und Live-Mitschnitte das gute Programmpaket ab.

Jetzt aber zu den technischen Details: Videos in 4:3 Format können für 16:9 Bildschirme nicht angepasst werden und zaubern deswegen hässliche schwarze Balken auf das Display. Auch die 16:9 Clips machen auf Widescreen-Displays keine allzu gute Figur: die Clips sind von einem schwarzen Rahmen umgeben.
Dafür sind die Clips von der Auflösung her besser als die der Google-Konkurrenz YouTube und der Ton ist "tadellos". Mit einer DSL-Leitung konnten keine störenden Verzögerungen zwischen den Clips festgestellt werden.

Um das Angebot nutzen zu können, muss man das 16. Lebensjahr vollendet haben und geschäftsfähig sein. Ferner läuft VidZone nur auf Bildschirmen mit einer minimalen Auflösung von 720p - damit scheiden die betagten Röhrenbildschirme leider aus.

Sony plant, das Videoangebot später auch in anderen Multimediageräten einzupflanzen. Vermutlich unterstützen bald Sonys Bravia-Fernseher und Blu-ray-Player diese Funktion.

[via]

6Jun/090

Bing macht Musik

Microsofts Suchmaschine ist ja mittlerweile auch online und passend dazu stellt der Softwarekonzern auch drei kostenlose Bing-Klingeltöne zum Download bereit. Was aber der Sinn und Zweck dieser sehr monotonen und wortkargen Lieder ist, kann ich mir bis dato noch nicht so richtig vorstellen. Wer trotzdem Interesse hat, kann das Downloadpaket mit seiner lächerlichen Größe von 600KByte runterladen ;)

Viel Spaß

5Jun/090

“Killerspiele”-Verbot fast verabschiedet

Seit heute liegt der Entwurf zum Verbot von sogenannten "Killerspielen" in Deutschland den 16 Innenministern (Vertretern) der Bundesländer bei der Innenministerkonferenz (IMK) in Bremerhaven fertig vor.
Nun versuche man diesen Entwurf nach eigenen Angaben "so schnell wie möglich umzusetzen", damit derartig gewalttätige Spiele, die "unmenschliche(n) Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen" darstellen, nicht mehr auf dem deutschen Markt vertrieben werden dürfen.
Das Gesetz geht sogar noch etwas weiter, indem auch die Herstellung dieser Spiele in Deutschland vollends untersagt wird.
Auslöser zur Entwicklung dieses Gesetzes war u.a. der Ammoklauf von Winnenden, zu dessen möglichen Ursachen eben diese "Gewaltspiele" wie z.B. "Counter-Strike" gezählt werden.
Ob dieses Gesetz dann aber auch wirklich (in vollem Umfang) verabschiedet werden kann, bleibt abzuwarten.

[via]

30Mai/090

TV auf der Xbox

Bis jetzt gab es für Xbox-Live-Nutzer die Möglichkeit, bestimmte Filme per Video-On-Demand auf den heimischen Bildschirm zu holen, egal ob man nun im Besitz der Xbox oder der Xbox 360 ist. In Großbritannien hat jetzt Microsoft einen Deal mit dem PayTV-Sender Sky abgeschlossen, wonach bald neben Video-on-Demand (VoD) auch lineare Sender online gehen sollen. Für Xbox-Eigentümer richtet der PayTV-Sender die Option "Pay per View" ein, damit auch Nicht-Abonnenten in den Genuss von Live-Sendungen (Fussballspiele) kommen können.

Wenn sich dieses Angebot später auch auf dem internationalen Markt durchsetzen sollte, wäre dies eine kleine mediale Revolution. Denn Microsofts Spielekonsole wäre damit die erste ihrer Art, die PayTV-Sender unterstützt und ferner vergleichsmäßig günstig bei der Anschaffung ist. Am weitesten verbreitet sind zur Zeit (meist teure) Digital TV-Receiver, die bestimmte Slots für PayTV-Karten mitbringen. Auf Platz zwei dürften entsprechende PC-Lösungen rangieren.

Ob sich ein ähnliches Angebot auch auf dem deutschen Markt durchsetzen kann, steht momentan in den Sternen. Ich gehe aber davon aus, dass sich schnell ein Wettbewerber finden lässt, falls sich das englische Pilotprojekt als profitabel herausstellt.

[via]

Update:

Im BasicThinking Blog habe ich gelesen, dass der Dienst doch nur für die Besitzer einer Xbox 360 zugänglich sein soll.

29Mai/090

Das Aus für Scientology

Die Schiedskommission von Wikipedia hat einstimmig beschlossen, künftig IP-Adressen, die der umstrittenen Sekte Scientology zugeordnet werden können, von Wikipedia zu verbannen. Vorausgegangen waren Auseinandersetzungen zwischen den Wikipedia-Administratoren und unbekannten Autoren, die ständig Artikel über Scientology, zu deren Vorteil, abgeändert hatten. Das Ziel der Scientology-Gönner war es, "ein Geschehen oder Personen zu Unrecht in einem guten Licht erscheinen lassen", um für sie zu werben.

Dass sich dieser IP-Bann aber auf Dauer profilieren wird, wage ich zu bezweifeln. Denn nur eine geringe Anzahl an potentiellen Scientology-IP-Adressen, vermutlich aus einer Unterkunft der Sekte, wurde registriert. Somit wäre es den Hintermännern und Sympathisanten ohne großen Aufwand möglich, diese IP-Sperre (mit Proxy oder vom heimischen PC aus) zu umgehen. Aber trotzdem ist diese Entscheidung nicht sinnlos. Die Betreiber von Wikipedia zeigen damit, dass ihre offene Enzyklopädie nicht ohne Weiteres für jeden Zweck missbraucht werden kann.

[via]

28Mai/090

Microsofts kontert mit eigener Suchmaschine

Microsoft hat die Nase voll. Nicht länger möchte der größte Softwarekonzern aus Redmond nur ein Nischenprodukt, einen kleinen harmlosen Schoßhund sein Eigenen nennen dürfen. Der Suchmaschinenmarkt soll endlich revolutioniert werden, also ab dem 3. Juni. An dem Tag soll Bling an den Start gehen, eine Suchmaschine, die bei der Entscheidungwahl eines Nutzers helfen soll. Dorothee Ritz, General Manager Consumer & Online bei Microsoft Deutschland, erklärt den Launch so:

Ein Drittel aller Suchanfragen werden unbefriedigt abgebrochen, zwei
Drittel aller Suchen müssen in einen zweiten Schritt verfeinert werden.

Anders als Google soll Bling nicht nur eine Vielzahl von Quellen auflisten und dem Nutzer die ganze Arbeit überlassen, sondern entscheiden bei der Entscheidungsfindung eingreifen. Ein bisschen ähnelt Microsofts "Suchmaschine 2.0" dem kürzlich gestarteten Projekt des Mathematica-Gründers WolframAlpha.
WolframAlpha soll dem Nutzer die Sucherei ersparen und ihn mit passenden Antworten zu vielen Themen füttern. Egal, ob man eine chemische Formel analysieren, Wetterdaten zu einem bestimmten Datum recherchieren oder einfach eine komplexe Rechenoperation lösen möchte, in vielen Fragen weiß WolframAlpha schon Rat - allerdings nur auf Englisch.

Was kann Bling:

  • jeden Tag ein neues Hintergrundbild
  • Suche in Kategorien wie Bilder, Videos und Landkarten
  • Autovorschlag - schon beim Tippen macht Bling Vorschläge
  • Sortieren der Beiträge nach ihrer Relevanz
  • Vorschaubilder einer Website, wenn man mit dem Mauszeiger auf den Link geht
  • erweiterte Suche bei bestimmten Suchanfragen (z.B. Wetter, Hotels, Kinos etc. bei München)

Die ersten vier Punkte sind Schnee von gestern und werden von Google bereits aus dem FF beherrscht. Die Vorschaufunktion ist keine weltbewegende Neuerung, da dieses "Gadget" schon auf einigen Portalen zum Einsatz kommt. Mehr erfahren wir am 3. Juni ;)

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28Mai/091

Linux Mint

Vielleicht hat der ein oder andere von euch schon an einen Einstieg bzw. Umstieg nach Linux gedacht - anderes Betriebssystem, andere Macken. Doch Linux Mint, das auf der beliebten Ubuntu-Distribution basiert, macht den Einstieg/Wechsel ganz einfach. Viele Programme, Multimedia-Codecs und Schnittstellen zum Windows-System (NTFS-Schreibsupport, Migrations-Assistent) sind schon vorinstalliert. Weitere Software und Aktualisierungen kann man ganz einfach über das Software-Management, ein übersichtliches Interface, herunterladen. In diesem werden die Anwendungen nach ihrem "Genre" kategorisiert.

Mein erster Eindruck von Linux Mint: Es handelt sich um ein sehr übersichtliches, einsteigerfreundliches und zugleich freshes Design, das sich auf keinen Fall vor dem neuen  Windows 7 verstecken muss. Die Installation ist prinzipiell dieselbe wie die von Ubuntu - sehr gut erklärt und übersichtlich. Der Installationsmanager führt auch jeden Anfänger sehr gut durch die Installation.

Der Desktop und das Startmenü unterscheiden sich in Linux Mint leicht von der Variante in Ubuntu. In Mint sind die Elemente noch ein wenig ausgeklügelter platziert worden.

Fazit: Der Einstieg fällt dank Linux Mint selbst Linux-Anfängern superleicht. Alles woran man sich trotzdem gewöhnen muss, sind die neuen Dateiformate. Trotzdem kann man Windows-Dateien - .exe-Dateitypen - auch unter Linux ausführen. Hierfür lädt man sich den kostenlosen Windows-Emulator Wine herunter, der schon viele Windows-Anwendungen unterstützt.

Download Linux Mint

24Mai/090

Facebook wird gesperrt

Politiker, Parteien und andere Interessenverbände eröffnen seit geraumer Zeit ihre eigenen (Fan-)Gruppen, um sich mit ihren Sympathisanten über bestimmte Thematiken austauschen und einen Online-Wahlkampf a la Barack Obama führen zu können, einen sogenannten Web2.0-Wahlkampf.
Dem radikalen Präsidenten Ahmadinedschad gefällt diese Strategie drei Wochen vor dem Wahlkampf gar nicht und so lässt er Facebook für seine Landsleute sperren. Es ist also derzeit nicht ohne Hilfsmittel möglich, die schnell wachsende Online-Plattform im eigenen Browser zu öffnen. Ahmadinedschad erklärte, dass sein Herausforderer Mussawi für das Amt des Regierungschefs "die iranische Nation in beispielloser Weise gedemütigt" habe, indem er Zugeständnissen an den Westen mache.

Die Betreiber von Facebook bezeichnen diesen Schritt als herbe Enttäuschung, weil die Annäherung der Bevölkerung ans Internet als Informationsquelle einfach unterbrochen wurde. Auch die deutschen sozialen Netzwerke wie wer-kennt-wen und studiVZ öffnen sich politischen Gruppierungen und anderen Interessenvertretungen und handeln manchmal zu lässig. So geht beispielsweise Facebook im Kampf gegen "braune Soße-" Gruppen sehr "gemäßigt" vor; viele von ihnen sind schon vom Namen her eindeutig als solche auszumachen, trotzdem passiert an dieser Stelle sehr wenig bis gar nichts.

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[via]

23Mai/091

Doppelte Dateien suchen und löschen

Mit einer wachsenden Musikbibliothek steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man den Überblick über seine Sammlung verliert und sich einige Lieder doppelt oder öfter auf der Platte befinden. Das kleine kostenlose Tool CloneSpy hilft euch bei der Suche nach doppelten Dateien und bietet einige sinnvolle Optionen an, damit ihr leichter entscheiden könnt, wie ihr mit den überflüssigen Dateien verfahren möchtet.

Auch wenn der Installer es nicht vermuten lässt, so gibt es auch hier die Möglichkeit, das Programm als portable Variante zu speichern. Bei der Installation dürft ihr euch für eine Variante entscheiden.


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