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16Jun/110

Das grosse Hacken – Belustigung und Zeitvertreib

Ich zähle zu den Menschen, die regelmäßig ihre Emails checken und die abonnierten Feeds nach interessanten Beiträgen und Inhalten abgrasen. Doch in den letzten Wochen und Monaten dominierten Meldungen von Hacks und massiven Datendiebstählen das Themenspektrum.

23Apr/111

Die Karwoche und das Tanzverbot

Neulich, es war Gründonnerstag, haben meine Freundin und ich einen kurzen Abstecher nach Kassel gemacht. Den Abend wollten wir locker flockig mit etwas Grillgut und kühlem Bier einläuten und später in einem Club ausklingen lassen. Was wir bis dato aber nicht wussten war, dass an jenem besagten Tag das Tanzverbot gilt.

5Sep/090

Google’s Suchseite ist patentiert

In den Zeiten der Patentschlachten lassen Konzerne und kleinere Firmen alles Mögliche schützen. Microsoft, Apple & Co sind da nicht die Ausnahme, wenn sie Anträge für neue, witzlos wirkende und schwammig formulierte Patente stellen. Einige Microsoft-Patente habe ich u.a. hier aufgelistet.

30Aug/090

Facebook – besserer Datenschutz

Aus dem Hause Facebook kommt eine erfreuliche Botschaft: in Zukunft soll mehr Wert auf den Datenschutz gelegt werden. Dieser Vorsatz kam - wie man sich denken kann - nicht aus eigenen Beweggründen, sondern wurde förmlich durch kanadische Datenschützer erzwungen. Die Datenschutzbehörde hatte Ermittlungen gegen das 250-Millionen-Netzwerk eingeleitet, weil die persönlichen Daten der Nutzer auch nach deren Abmeldung weiterhin gespeichert waren. In Kanada verstößt aber genau diese Datenspeicherung gegen das Gesetz. Also einigten sich die Betreiber des sozialen Netzwerkes und die Datenschutzbehörde auf einen höheren Datenschutz-Standard.

23Aug/090

Via Facebook ins Gefängnis

Der Titel ist sehr leicht dahergesagt, aber für eine 18-jährige Britin wird der Gang ins Gefägnis nun Realität. Keeley Houghton hatte mit Emily Moore eine knapp vier Jahre anhaltende Auseinandersetzung, die letztlich darin mündete, dass die Britin auf ihrem eigenen Facebook-Profil eine Morddrohung verfasste - an Emily Moore adressiert.

Keeley wird die Schlampe umbringen.

Für das Gericht in Worcester war diese Drohung ausschlaggebend für das Strafmaß von drei Monaten Haft. Schon im Vorhinein wurde Keeley Houghton wegen solcher Äußerungen, die sie online gestellt hatte, verurteilt. Jedoch konnte sie sich mit dem Argument, angetrunken gewesen zu sein, der Verurteilung entziehen.

1Aug/090

Keine Gnade für UFO-Hacker

Nach derzeitigem Stand sieht es für den UFO-Hacker Gary McKinnon sehr sehr schlecht aus. In den Jahren um die Jahrtausendwende soll der unter dem Namen "Solo" operierende McKinnon in die Computernetze der US Army (1997), der Nasa (2001) und des Pentagon (2002) eingedrungen sein und einen enorm hohen Schaden verursacht haben. Alleine seine akribische Suche nach der Existenz von UFOs soll den US-Haushalt 700.000 Dollar gekostet haben. Problematisch: Nach dem 11. September verschärften die USA ihre Gesetze und die Richter ihre Moral (wenn man denn davon sprechen möchte), härter durchzugreifen. Kurz gesagt: McKinnon drohen jetzt mal eben 70 Jahre Haft - schon fast die Hälfte der 150 Jahre Haft, die der Milliardenbetrüger Madoff formal absitzen muss. Witzlos....

McKinnon

15Jul/090

Online Petition gegen “Killerspiele”-Verbot nun gültig

Nicht lange ist es her, da waren berichteten die Medien fast ununterbrochen von einer geplanten Verabschiedung eines Gesetzes, welches die sogenannten "Killerspiele" in Deutschland gänzlich verbieten und vom Markt räumen sollte.
Kein Wunder, dass viele Bürger sich damit in ihren Rechten verletzt sahen und so wurde prompt eine Petition gegen die Verabschiedung des geplanten Gesetzes an den Bundestag gestellt.
Damit die Petition überhaupt erst einmal akzeptiert wird, mussten 50.000 Stimmen online gesammelt werden.
Dieses Grenze wurde nun vor wenigen Tagen erreicht und somit ist der Bundestag quasi gezwungen, sich mit diesem Einwand auseinanderzusetzen.
Wann mit der Überprüfung begonnen wird ist unbekannt. Desweiteren ist der Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten.

[via]

14Jul/090

Daumenschrauben für soziale Netzwerke

Was haben sich die Betreiber von einschlägigen sozialen Netzwerken nicht schon alles einfallen lassen, um aus dem transparenten Leben der Nutzer Profit zu schlagen. Facebook hatte beispielsweise vergeblich versucht, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen heimlich zu ändern, sodass die Rechte an Fotos, Videos und Profildaten automatisch den Besitzer wechselten. Die Reaktion der Nutzer auf diesen hinterhältigen Abzockeversuch glich einem symbolischen Faustschlag ins Gesicht. Medien, Blogs und Foren berichteten über Facebooks Griff ins Klo und trampelten (zurecht) darauf herum. Kurze Zeit später konnten die Nutzer (mehr oder weniger frei) über AGB-Vorschläge abstimmen.

Geändert hat sich nach der stürmischen Protestwelle der Nutzer kaum etwas. Nach wie vor treiben einige soziale Netzwerke Geschäfte mit dubiosen Glücksspiel-Anbietern und Abzockfirmen und solange sich die Nutzer nicht ernsthaft beschweren, bleibt es dabei. Das Problem: erst wenn sich die Nutzer persönlich benachteiligt bzw. geschädigt fühlen, formieren sie sich zum Gegenangriff.

Mit Unterlassungserklärungen möchten Verbraucherschützer der Geldpolitik einen Strich durch die Rechnung machen und die Rechte des Nutzers weiter schützen. Verbraucherschützer-Verbandschef Gerd Billen sagte dazu:

Dem Betreiber alle Rechte - dem Verbraucher bleibt das Schlechte: Nach diesem Motto scheinen die sozialen Netzwerke viel zu häufig zu verfahren.

Und damit liegt er, meiner Meinung nach, vollkommen richtig: In sozialen Netzwerken, deren Hauptanliegen das Zusammentreffen vieler Menschen auf digitaler Basis ist, sollte wirklich der Nutzer im Mittelpunkt stehen. Wenn ein Nutzer bereit ist, private Fotos und Informationen mit seinen Freunden zu teilen, dann sollten die Betreiber diesen Wunsch auch respektieren. Andernfalls finden sich später einige private Fotos auch in Suchmaschinen wie Google wieder oder werden für kommerzielle Projekte missbraucht. Informationen (Hobbys, Interesse etc.) könnten en masse an Internetfirmen verkauft und für die Werbeforschung herangezogen werden. Auch das Surfverhalten kann analysiert, ausgewertet und verkauft werden.

Wohl kann man sich bei diesen erschreckenden Aussichten nicht mehr fühlen - das soziale Netzwerk wird langsam zu einer Wunschvorstellung...

19Jun/090

RIAA bekommt 1,92 Mio.$ Schadensersatz

Am heutigen Tag wurde in Minnesota (USA) eine Frau von einem Gericht zu einer rekordverdächtigen Schadensersatzzahlung in Höhe von 1,92 Millionen US-$ (umgerechnte etwa 1.377.600 Euro) an den US Tonträgerverband RIAA verdonnert.
Anlass für diese Strafe ist der illegale Download von 24 Musiktiteln via dem Filesharing-Netzwerk KaZaA.
Somit beträgt die Strafe pro Titel jeweils sagenhafte 80.000 Dollar!
Anzumerken ist, dass es zu diesem Fall bereits im Oktober 2007 eine "Verurteilung" gab, damals lag die Strafe pro Song aber noch bei "gemäßigten" 9250 Dollar.
Eine Fehlinformation seitens des fungierenden Richters sorgte für eine Neuverhandlung des Falls mit einem erheblich verschlechterten Ergebnis für die Angeklagte.

[via]
Meine Meinung zu diesem Thema: Soetwas kann auch nur in den USA passieren.

18Jun/090

Internet Explorer doch mit Windows 7

Microsoft hatte aufgrund der Regularien der EU-Kommission angekündigt, Windows 7 ohne den Internet Explorer auszuliefern, um weiteren Rekordstrafen aus dem Wege zu gehen. Doch jetzt sagte ein Microsoft-Sprecher, man werde den Internet Explorer mit Windows 7 verkaufen, allerdings auf einem separaten Datenträger. So kann vielleicht die zunehmend schwindende Internet Explorer-Anhängergruppe weiterhin für den Internet Explorer begeistert werden.  Bei welchen Versionen (OEM, Vollversion/Upgrade, System Builder) das sogenannte "Internet Pack" aber zusätzlich mit einem IE-Datenträger ausgestattet ist, verriet Microsoft nicht.

Ein weiterer Bestandteil des "Internet Pack" ist Live Essentials, welches noch in Windows Vista integriert ist. Das Live Essential-Pack enthält unter anderem Programme wie Mail-Programm, Messenger, Fotogalerie oder Movie Maker.

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