Facebook – Abstimmung über neue AGBs
Die Betreiber des sozialen Netzwerkes Facebook - das weltweit zweitgrößte Netzwerk und nicht das größte (wie ich irrtümlich behauptet hatte) - lassen ihre aktiven Mitglieder (Nutzer die sich in den vergangenen 30 Tagen bei Facebook angemeldet haben) über Punkte in der neuen AGB abstimmen. Der Datenskandal im Februar hatte dafür gesorgt, dass das Unternehmen zurückruderte und versprach, Abstimmungen, bei denen mehr als 30 Prozent der aktiven Nutzer beteiligt sind, zu akzeptierten und umzusetzen. Bis zum 23. April kann noch jeder seine Stimme abgeben.
Deshalb votet bitte für ein liberales, soziales Facebook! Zum Inhalt der Abstimmung gelangt ihr über diesen Link.
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Youtube schreibt rote Zahlen
Im Verlauf diesen Jahres warten neue Verluste in Höhe von 471 Millionen US Dollar auf Googles Filmportal Youtube. Dagegen rechnen die Experten mit nur mickrigen 240 Millionen Dollar Umsatz. Das macht ein Minus von 231 Millionen Dollar, die YouTube jetzt gezwungener Maßen einnehmen muss, da diese Politik sonst langfristig das Ende des Videoportals bedeuten würde.
Aber wo liegen eigentlich YouTubes "Schwachstellen"?
- Zunächst muss einem klar werden, dass alle medialen Inhalte (also alle Musikclips, Videos und Diashows), irgendwo zwischengespeichert werden müssen. Hierfür stehen YouTube mehrere tausend Server zur Verfügung, die gewartet und mit Strom versorgt werden wollen. Mit zunehmendem Speicherbedarf werden neue Server benötigt, deren Anschaffung, Unterbringung und Wartung den Geldbeutel stark belasten.
- Der stetig steigende Strompreis macht dem Konzern zu schaffen.
- Den Großteil der anfallenden Kosten macht aber der Traffic (der Austausch von Dateien zwischen Server und Internet) aus: 360 Millionen Dollar
Und das alles nur, weil viele Internetnutzer ihr Video mit anderen teilen oder vor ihrer gähnenden Langeweile entfliehen möchten. Eine weitere denkbare Schwachstelle in YouTubes Geschäftsmodell ist die Option, Videos via YouTube in der eigenen Seite einbinden zu können. Nach bisherigem Stand haben wohl eher Dritte davon profitiert, YouTube selber musste die anfallenden Kosten abfangen.
Schließlich kommen jetzt noch die steigenden Lizenzpreise pro abgespielten Musikclip hinzu, die an die Verwertungsgesellschaften entrichtet werden müssen.
Als einzigen Ausweg sieht YouTube nur noch die Einblendung der sog. "Zwangswerbung" zu Beginn und am Ende eines jeden Clips. Diese beläuft sich auf jeweils 30 Sekunden und so dauert ein ehemaliger 30-Sekunden-Clip schnell mal eine Minute....
Einen Beitrag zu diesem Thema findest Du jetzt auch auf netzwertig.com.

Spiele-Streaming
Onlive bietet eine andere Art von Spielkonzept als Zeebo an : hier werden alle Spielinhalte, also Grafik, Sound und Steuerung per Streaming-Box an firmeneigene Online-Server geschickt, die die gesamte "Arbeit" übernehmen. Sie sind dafür zuständig, dass die Informationen verarbeitet und anschließend komprimiert zurück an die Streaming-Boxen des Anwenders gesendet werden. So können sogar Besitzer leistungsschwacher PCs/Notebooks oder solche mit installiertem Mac in den Genuss der aktuellsten Spiele kommen. Theoretisch... Was jeder Nutzer unbedingt haben muss, ist eine schnelle Breitbandanbindung.
Folgende Anschlüsse werden vorrausgesetzt:
- bei VGA-Auflösung: 1,5 MBit/s
- bei 720p: 5MBit/s
Vorteile dieser Technik für die Dienstleister und Hersteller:
- keine Vervielfältigung der Spiele möglich
- Spiele sind nicht vom System/Leistung abhängig
- Games können "überall" gespielt werden
Nachteile:
- hohe Auslastung des Internetanschlusses
- sorgt für hohen Traffic seitens der Server --> hoher Energiebedarf --> nicht umweltschonend
- ohne Flatrate unbezahlbar
- Breitbandanschluss vorrausgesetzt
Publisher:
- Atari
- Codemasters
- Eidos
- Electronic Arts
- Epic Games
- Take 2 Interactive
- Ubisoft
- Warner
Informationen
Revolution der Spar-Konsole
Update: Beitrag um einige Details erweitert.
Eine Sparkonsole für Schwellenländer ist geplant. Aber was bringt die Zeebo mit?
Antwort:
- Qualcomms MSM-Chips
- 528 MHz ARM11-Mobilprozessor
- 128 MB Arbeitsspeicher
- 1 Gigabyte NAND-Flash
- Speichererweiterung per SD-Card-Einschub
- Qualcomm Adreno 130 mit max. Auflösung bei 640 mal 480 Pixel
- kein CD/DVD-Laufwerk
- Spiele via Onlineverbindung
- kostenlosen Zugang zum Zeebotnet
- UMTS, GSM, GPRS und EDGE
- 1 Watt Stromverbrauch
- 3 USB-2.0-Ports
- vorinstallierte Spiele: FIFA 09, Prey, Brain Challenge, Need for Speed Carbon
Beim Betrachten dieser Konfiguration wird jedem versierten Konsolenspieler und -fan bewusst, dass die angekündigte Konsole kein neues Flaggschiff der nächsten Generation sein wird. Im Gegenteil: sie ist ausschließlich für die neu entstehende Mittelschicht der Schwellenländer konzipiert, der es nun auch ermöglicht werden soll, am Videospieletrend teilzuhaben. Allerdings in deutlich geringerer Qualität als man es von der Playstation 3, der XBOX 360 oder der Wii gewohnt sein dürfte. Beachtet man zugleich aber auch den angestrebten Verkaufspreis von anfänglich 150€, so macht es die Sorgenfalten wegen der unterdurchschnittlichen Konfiguration fast wieder wett.
Der Clou der Zeebo ist der integrierte Modemchip, mit dem von fast überall eine Verbindung zum Internet aufgebaut werden kann, ohne auf eine Breitbandverbindung angewiesen zu sein. Genau das soll der Hauptgrund sein, warum sich Menschen aus aufstrebenden Schwellenländern ebendiese Konsole zulegen sollen - oftmals ist die Internetverbindung via Mobilfunknetz extrem günstig.
Einerseits kann mit der Konsole eine Internetverbindung aufgebaut werden, andererseits können über die "Zeebotnet"-Plattform günstig Spiele (das teuerste liegt umgerechnet bei 10€) bezogen werden, was nebenbei auch die Softwarepiraterie einschränken soll.
Spiele-Publisher für Zeebo:
- Activision
- Capcom
- Electronic Arts Mobile
- id Software
- Gameloft
- Namco Bandai
- PopCap
- Sega und THQ
Ich persönlich kann die Idee, eine Konsole speziell für Schwellenländern zu entwickeln, nur unterstützen. Es ist klar, dass die Menschen in anderen preislichen Dimensionen denken, als unser eins aus wohlhabendem Haus. Besonders die Idee, Spiele über das Internet zu kaufen und herunterzuladen, gefällt mir. Die teuren Spielemedien aus den umliegenden Kaufhäusern werden nicht mehr benötigt und der Preis sinkt deutlich.
Firmen wie Sony und Microsoft sollten diese Option auch mal überdenken, Spiele günstig im Internet zu offerieren. Ganz klar ein Schritt in die richtige Richtung.
Reaktionen auf den Amoklauf
Auch wenn die Bundesregierung und etliche politisch-pädagogische Besserwisser noch an einem Verbot von Killerspielen feilen, hat Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) schon reagiert und die "Intel Friday Night Game", einem Computerspiele-Wettbewerb, bei dem Teams in verschiedenen virtuellen Disziplinen, u.a. WarCraft III, Counter-Strike 1.6 und Counter-Strike: Source antreten, abgesagt.
Angesichts der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden, können wir eine solche Veranstaltung derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren.
Es ist jetzt nicht so, dass die Absage des Oberbürgermeisters für den Veranstalter der "Intel Friday Night Game" und der "ESL Pro Series" überraschend wäre. Die Behörden hatten den Veranstalter Turtle Entertainment mehrfach gebeten, auf andere Spiele auszuweichen. Doch letzterer zeigte sich leider nicht einsichtig und beharrte auf die oben genannten Spiele. Was jetzt aus der "Intel Friday Night Game" wird, ob sie in diesem Jahr ausfällt oder später nachgeholt wird, ist noch offen. Feststeht nur eins: dieses Jahr sind 130.000 Euro Preisgelder im Pott der ESL Pro Series, die auf eine Ausschüttung warten.
Ich habe mich zu diesem ganzen Hin und Her schon einmal geäußert und wiederhole meine Meinung gerne erneut: fast alle Computerspiele bergen ein gewisses Sucht- und Aggressionspotential in sich. Andernfalls sind es schlecht programmierte oder langweilige Spiele. Sobald der Ehrgeiz beim Spieler geweckt wird, ein Hindernis oder seine Gegenspieler, meinetwegen auch von realen Mitspielern gesteuerte Figuren, zu überwinden und zu besiegen, besteht die Gefahr von erhöhter Aggressivität. Wenn dem nicht so wäre, hätten die Menschen keinen Ehrgeiz und keinen Ruf, den es zu verteidigen gäbe.
Viele Millionen Menschen spielen täglich Onlinespiele und nur ein kleiner Bruchteil von ihnen ist zu Amokläufern mutiert. Warum sollten jetzt alle friedlichen Menschen, die Spaß am Spielen haben, dadurch bestraft werden? Ist das jetzt eine Art Kollektivstrafe? Wie stellen sich die Politiker diese Entwicklung genauer vor? Fragen über Fragen und niemand kennt die Antwort....
Facebooks neues Gesicht
Schneller, aktueller, umfassender soll es werden - der neue soziale Mittelpunkt in der Welt des World Wide Web. Facebooks Chef Mark Zuckerberg drückt dies liebevoll so aus:
Sie können nun auf derselben Seite lesen, was Präsident Obama und was Ihre besten Freunde sagen. Sie können verfolgen, was Ihre Mutter tut, was Ihre Schulfreunde und der Präsident anstellen, denken und mit Ihnen teilen, indem Sie sich einfach bei Facebook einloggen.
Twitter hat es vorgemacht und Facebook will es erfolgreich abkupfern. Das Erfolgssystem des Kurznachrichtendienstes (Mikro-Blogging-Service) Twitter ist ja eigentlich schon bekannt: Updates in SMS-Länge, so viele Freunde um sich sammeln wie man möchte und immer aktuell informiert sein - dank einem "Echtzeit-Update-Services". Das hört sich jetzt komplizierter an als es ist; es bedeutet aber nur eine ständige Synchronisation zwischen den "Twitterern" und der Plattform Twitter selbst.
Bei Facebook wurde die Startseite, die einen mit den nutzlosesten Informationen über Freunde, Gruppen und Fußballergebnisse zugemüllt hat, nur im Intervall von 10 bis 15 Minuten aktualisiert. Ferner war es aus systemtechnischen Gründen nicht möglich, mehr als 5000 Freunde um sich zu scharen - wer hat schon 5000 Freunde?!? - und Unternehmen, die sich im sozialen Netzwerk angemeldet haben (was haben die da überhaupt zu suchen?) hatten ihre eigenen speziellen Seiten, auf denen sie "Fans" - hier aber mehr als nur 5000 - für sich gewinnen konnten...
Der Facebook-Macher und -schöpfer M. Zuckerberg hat ein Ziel vor Augen: internetsüchtige Informationsfanatiker, die nicht anders können, als ständig up-to-date zu sein, noch mehr an Facebook zu binden. Sie sollen soweit abgestumpft werden, dass selbst Nachrichten wie "Ich bin mal kurz im Dorf und komme dann wieder online." zu einer Besonderheit werden.
Darüberhinaus verspricht sich Zuckerberg mit dem neuen Geschäftsmodell eine Zunahme der Werbepartner. Woran Twitter bis heute "gescheitert" ist, möchte Facebook perfekt umsetzen.
Was heißt das für die "normalen" User (wie mich^^)? Wenn meine Startseite wirklich im Minutentakt mit sinnlosen, uninteressanten Neuigkeiten (apropos "Sie können verfolgen, was Ihre Mutter tut...") zumüllt wird und noch mehr Werbung ihren Weg auf die Plattform findet, werde ich ohne mein Adblock diese Seite nicht mehr ansteuern bzw. mich abmelden.
Helmholtz VAP – Disco Night
Die nächste VAP (oder auch Vorfinanzierungsparty) unter dem Motto "Disco Night" des Helmholtz-Gymnasiums in Essen kommt mit großen Schritten näher.
Am 20.03.2009 - also schon diesen Monat - laden wir Euch ein, mit uns im RossiClub zu feiern. Einlass ist wie immer ab 16 Jahren um 21:30 Uhr. Der VVK ist am selben Tag von 16-19Uhr am Rossi Club. Eine Eintrittskarte kostet im VVK 5€, bei der Abendkasse werden 7€ veranschlagt. Hinzukommen 7€ Mindestverzehr (Gaderobe wird extra berechnet: 1€). Nochmal alle Informationen im Überblick:
- Datum: 20.03.2009
- Location: RossiClub
- VVK: 5€ (VVK am 20.03.2009 von 16-19Uhr am Rossi Club)
- AK: 7€
- MVZ: 7€
- Einlass 21:30Uhr
Ich hoffe, wir sehen uns am 20. März ![]()
Byebye my Love
Handy und Internet machen süchtig. Nicht nur wenn es ums ständige Simsen und Zocken geht. Alleine der zu häufige Gebrauch macht uns Menschen abhängig. Jetzt ist eine neue Umfrage ausgewertet worden, wonach 84 Prozent der deutschen Jugendlichen lieber auf ihren Partner/ihre Partnerin als auf ihren besten Freund, das Internet, verzichten würden. Getoppt wird dieser Wert nur noch vom Handy: 97 Prozent können sich ein Leben ohne den digitalen Begleiter nicht mehr vorstellen. Wehe, das Handy gibt mal den Geist auf oder die Handynummer wird aufgrund nicht bezahlter Handyrechnungen gesperrt.Da sieht man mal, was es heutzutage bedeutet, in einer Beziehung zu sein: wenn man mal einen Tag keinen Spaß hat –> Beziehung aufgeben; hat der Sex einmal enttäuscht –> byebye Baby; ist das Leben nur ein Spiel, in dem es nur um Punkte (sogenannte Points oder Credits [die man aber leider nicht bei Microsofts XBOX Live einlösen kann]) geht und man bestimmte “Quests”, beispielsweise “Mache Schluss mit deiner Freundin und verdiene dir 20 Extra-Credits.” lösen muss –> hallo Ex!
Aber ich kann die Süchtigen auch ein wenig verstehen. Handy und Internet gehen nur selten fremd, es sei denn, frau verliert wieder das Handy oder der PC wird Teil eines riesigen Conficker-Botnetzes^^
Einen kleinen Lichtblick für Beziehungsleute und Romantiker gibt es aber noch: Für 43 Prozent ist der Lebenspartner unverzichtbar.


