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2Nov/085

Bolivien schmeißt DEA raus

Der bolivianische Präsident Evo Morales wirft der amerikanischen Drogenbehörde DEA, die in Südamerika gegen Drogenkartelle und den Drogenhandel ankämpft, vor, der konservativen Opposition Geld zukommen zu lassen und politische Spionage zu betreiben.

Im Oktober verbot die Regierung dann der DEA die Luftüberwachung von Kokaanbaugebieten. Promt reagierten die USA und lösten wichtige Handelsvorteile für Bolivien auf.

Meine Meinung dazu:

Morales Verhalten erweckt eher den Anschein, als würde er vom bolivianischen Drogensystem geschmiert werden, als das alleine die Vorwürfe gegenüber den USA ausschlaggebend wären. Womöglich ist das kriminelle System bereits soweit in dem Staatsapparat integriert, dass alle führenden Politiker entweder geschmiert oder erpresst werden. Anders kann ich mir diesen naiven Entschluss des Präsidenten nicht erklären.  Darüberhinaus unterstützt die DEA den Kampf gegen den Drogenanbau und -handel, ohne dass Bolivien tief in die Tasche greifen muss. Für alle Gegner des Drogensystems ist dies ein willkommenes Angebot, dass man nicht ohne Weiteres einfach ausschlägt.

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Kommentare (5) Trackbacks (0)
  1. du bist auch geschmiert Marcus :D pass lieber auf das dein Drogenkartell nicht auffliegt

  2. und die tatsache das die dea auch keine wirklich weisse weste hat scheint dir auch ned geläufig zu sein ;)

  3. Das habe ich ja auch nicht behauptet. So einige amerikanische Geheimdienste sind nicht ganz “clean”…Und von wem sollte ich geschmiert werden? Also finanziell gesehen? :D

  4. vom schorsch, der sieht zwar ganz brav aus hats aber faustdick hinter den ohren^^

  5. Wow, an den hab ich ja gar nicht gedacht oO Ich werde mich in Acht nehmen ;)


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