Bing versteht sich mit Twitter und Facebook
Microsoft setzt alles daran, um den Suchmaschinen-Youngstar Bing immer weiter an den unangefochtenen Branchenprimus Google heranzuführen. So soll es bereits Gespräche zwischen den Konzernen gegeben haben, wonach sich Statusupdates in Echtzeit von der Facebook-Startseite bzw. Tweets von Twitter-Profilen in Bing einspeisen lassen sollen.

Wie dieser Deal konkret aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Auch, wie viel Geld Facebook und Twitter für die Bereitstellung der Community-internen Daten an Microsoft erhalten, steht noch in den Sternen. Dass es zu keiner Zahlung kommen wird, halte ich dagegen für ausgeschlossen, da durch die Echtzeit-Indexierung und -Suche u.a. Unmengen an zusätzlichem Traffic - und damit Mehrkosten für die Konzerne - anfallen werden. Schließlich wäre es auch die erste regelmäßige Einnahmequelle für den finanziell hilfsbedürftigen Microblogging-Konzern Twitter - also ein erforderliches Geschäft.
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