Besser als Firefox & Co – Midori
Langsam neigen sich auch die fetten Jahre für die Browser-Größen Firefox, Opera, Chrome und Internet Explorer dem Ende zu. Denn ein beliebtes Linux-Projekt, das ehemals nur bei der Unix-Desktop-Umgebung Xfce zum Einsatz kam, wurde jetzt auch für Windows-Kisten fit gemacht. Das Browser-Projekt hört auf den Namen Midori und kommt mit einigen sinnvollen Funktionen und Erweiterungen daher, ohne beladen zu wirken. Das ist auch der Grund, warum der Programmierer von Midori, Christian Dywan, vom Firefox abgelassen hat und einen eigenen Browser entwickelte.
Im Futuremark-Benchmark Peacekeeper erklimmt der Newcomer (in Version 0.1.9 - derzeit nur für Linux) ohne Probleme den ersten Platz mit 2.760 Punkten, gefolgt von Googles Chrome mit 2.632 Punkten, Firefox mit 1.284 Punkten und Opera mit 918 Punkten. In puncto Geschwindigkeit ist er also nicht zu bremsen.
Um kurz alle wichtigen Funktionen von Midori zu nennen, folgt eine kurze Auflistung:
- Tabbed-Browsing
- Session Management
- Lesezeichen- und Chronik-Verwaltung
- Unterstützung von Erweiterungen
- Themes
- Skripte
- freie Wahl der Suchmaschine
- Entwickler-Werkzeuge
- Adressleiste dient als Suchleiste
- kürzlich geschlossene Tabs können wiederhergestellt werden
- Vergrößerung von Webseiten samt Grafikelementen
Leider hat der Browser den Acid3-Test nicht mit Bravour abgeschlossen und auch einige kleinere Fehler begleiten die Windows-Version 0.1.8. Erst wenn diese kleineren Macken behoben sind, könnte aus dem Midori-Browser ein echter Firefox- bzw. Chrome-Killer werden. Unten findet ihr den Downloadlink zur portablen Midori-Version. Viel Spaß beim Ausprobieren.
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