Battlefield 1943 für XB360 und PS3 im Detail
Vorerst ist der neuste Titel aus dem Hause EA Games (Battlefield 1943) nur für die NextGen-Konsolen XBox 360, sowie für die PS3 erhältlich.
Für rund 15$ ist das Spiel in den USA für die PS3 käuflich, für die XBox 360-Version muss man derzeit 1200G-Points (Game-Points) berappen, was aber auch einem Preis von circa 15$ entsprechen soll.
Wie der Kaufpreis für die Titel hier in Europa aussieht, dazu kann ich leider nur für die XBox-Version konkretere Angaben machen: Auch hier kostet die Vollversion beim Download vom XBox-Marketplace 1200 G-Points.
Um nun einen ersten EIndruck von dem Spiel gewinnen zu können, schnupperte ich selbstverständlich zuerst in die Demo-Version des Spiels hinein.
Wie es für eine Test-Version typisch ist, kann man beispielsweise keine Kartenwahl etc.vornehmen.
Was mich jedoch etwas verwunderte war, dass die sonst so freie Testzeit in diesem Fall auf nur 30min beschnitten wurde.
Das heißt, dass die eigene Version eine Gültigkeit von nur einer halben Stunde hat, ehe sie wieder unbrauchbar wird.
Meiner Meinung nach ist das eindeutig zu wenig Zeit, um einen wirklich positiven Eindruck von diesem Spiel gewinnen zu können, denn wenn man sich gerade einmal erfolgreich an die Spielsteuerung gewöhnt hat, dann bleiben im Höchstfall noch 10mins zum Erkunden der Karte.. Unter Zeitdruck macht dann selbst das Ausprobieren bei solch einer genialen Iwojima-Kulisse keinen Spaß mehr. Schade.
Insgesamt bietet die Vollversion drei von dem Vorgängertitel BF 1942 übernommene (und verbesserte) Karten und einen Spielmodus (Conquer).
Desweiteren hat jede der zwei Parteien jeweils drei verschiedene Charaktere mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften aber immer zwei Waffen zur Auswahl stehen.
So weit ich mich noch richtig daran erinnern kann, handelt es sich bei den Charakteren um einen Infanteristen, einen Scharfschützen und einen Panzerabwehrschützen (ohne Gewähr).
Das Neuartige an den Gefechten ist, dass erstens alle Spieler über unendlich Munition verfügen und zweitens, dass nahezu der komplette Gefachtsort dem Erdboden gleichgemacht werden kann. Somit ist es absofort auch nicht mehr möglich, sich vor dem feindlichen Patronenhagel, ohne überhaupt irgendwann einmal Schaden zu nehmen, hinter einem dünnen Baum zu verschanzen.
Denn dieser wird in BF1943, so wie es realistisch erscheint, nach ein paar Kugeleinschlägen so aussehen wie Schweizer Käse.
Die Besonderheit an dem Spiel ist, dass EA und Dice auf ihrer Spielewebsite online Kill-Limits vorgeben (derzeit ist eine 45 Millionen-Grenze gesetzt).
Sobald diese Grenze erreicht ist, wird den Spielern eine neue Map zur Verfügung gestellt, das wäre dann immerhin schon die fünfte.
Fazit: Ich bin der Ansicht, dass das Spiel BF 1943 zwar ordentlich Potenzial hat, später noch richtig "rauszukommen", aber momentan bietet es eben doch nicht so viel, sodass der Spielspaß schnell sein Ende finden könnte.
Deshalb würde ich nur eingefleischten BF-Fans zu einem Kauf bzw. Download raten, für Gelegenheitsspieler lohnt es sich noch nicht wirklich.
Auf einer anderen Seite, habe ich zu dem Spiel folgendes Statement gelesen, was ich euch auch nicht vorenthalten will:
This is EA, so your $15 just opens the door; exploring the house is going to cost you.
[via]
Übersetzt: Das ist EA, deine 15$ öffnen nur eine Tür; um [dann] zu entdecken, dass dich das Haus [sinngemäß: ordentlich] etwas kosten wird.
Besser hätte ich es nicht ausdrücken können
PS: Für den PC soll das Spiel im gleichen Umfang und für denseleben Preis im September erscheinen.
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